18. Juli 2011

FreitagsGloser: Schuldenkrise ohne Kompass, Selbstbeschäftigung des Lebensministers und Bürgerarbeit im Sommerloch

Günter Gloser bedauert, dass die Bundeskanzlerin in der aktuellen Schuldenkrise der Kompass fehlt. Auch die Aneignung Europas (“mein Europa”) durch Helmut Kohl weist er zurück.

Eine Luftnummer auch die Meldung von einer drohenden Verlegung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Günter Gloser verrät, wer sich damit mal wieder wichtig machen wollte.

In der Wahlkreisarbeit stehen viele Sommertermine und Sprechstunden an, aber auch die Sommerakademie, auf die der Abgeordnete sich auch dieses Jahr ganz besonders freut.

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1. Juli 2011

FreitagsGloser: Ein Staat für die Palästinenser, keine Steuersenkung und kein Kaufhof für die Südstadt

Günter Gloser hat heute im Plenum des Bundestages über eine mögliche Anerkennung des Staates Palästina gesprochen. Die SPD-Fraktion hat dazu einen Antrag eingebracht, der eine mögliche Anerkennung an Bedingungen knüpft, aber nicht völlig ausschließt. Günter Gloser kritisiert die Bundesregierung scharf, die sich von vornherein gegen eine Anerkennung Palästinas ausgesprochen hat.

Auch bei der Frage von Steuersenkungen lässt Günter Gloser kein gutes Haar an Schwarz-Gelb: Er hält die neuen Pläne für Steuersenkungen für völlig verfehlt.

In seiner Heimatstadt Nürnberg macht sich Günter Gloser Sorgen um die Südstadt: Dort wurde vor kurzem die Schließung des Kaufhof-Warenhauses bekannt. Das ist für das Viertel ein schwerer Schlag – nach Auswegen muss gesucht werden…

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(7:29 Min.)

20. Mai 2011

FreitagsGloser: Blutige Proteste, unnötige Rentendebatte und Wendehälse in der CSU

gloser_pressebild_2009Große Sorgen bereiten Günter Gloser als Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Nahen Osten die palästinensischen Proteste an den isrealischen Grenzen vom Wochenende. Er sieht die Chancen für eine Verhandlungslösung schwinden, wenn weiter von verschiedenen Seiten die Eskalation betrieben wird.

In der aufflackernden Rentendiskussion rät er zur Zurückhaltung. Sowohl bei Angela Merkel, die einen europäischen Streit über das Renteneintrittsalter vom Zaun bricht, als auch bei den Wirtschaftsweisen, die Jahrzehnte bevor die Rente mit 67 umgesetzt ist, schon von einer weiteren Erhöhung in fernerer Zukunft zu sprechen beginnen.

Eher amüsiert verfolgt er die Wandlung der CSU zur Anti-Atom-Partei. Aber die Christsozialen haben ja auch in der Vergangenheit große Qualitäten als Wendehälse gezeigt…

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(6:54 Min.)

6. Mai 2011

FreitagsGloser: Freude über Versöhnung, keine Freude über Tote, Freunde in Nürnberg

gloser_pressebild_2009Günter Gloser bewertet die unerwartete Versöhnung der bislang verfeindeten Palästinenserfraktionen Fatah und Hamas als wichtigen Schritt hin zu einem eigenen palästinensischen Staat.

Über den Tod von Osama bin Laden mag sich Günter Gloser nicht freuen – im Gegensatz zu Kanzlerin Merkel. Er hätte ihn viel lieber vor Gericht gesehen…

…viel erfreulicher ein Termin in Nürnberg. Günter Gloser begrüßte einen alten Freund und großen Europäer in seiner Heimatstadt. Er verrät im Gespräch, wer es war und warum er sich darüber so besonders gefreut hat.

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25. März 2011

FreitagsGloser: Libyen, Eurorettung und Brüderle…

gloser_pressebild_2009

Günter Gloser erklärt, warum er zu seinem großen Bedauern nicht beim Jahresempfang der SPD Nürnberg mit Margot Käßmann sein konnte. Beim derzeitigen Hauptthema im Auswärtigen Ausschuss – dem Konflikt in Libyen – kritisiert Günter Gloser den Abzug deutscher Schiffe aus dem Mittelmeer. Schließlich habe die Bundesregierung mit aller Entschiedenheit ein wirksames Waffenembargo gefordert…

…einem ganz besonderen Redner konnte er am Donnerstag im Plenum applaudieren. Weniger begeistert reagiert Gloser auf die Frage nach dem Skandal um das Brüderle-Protokoll. Dass die “Atomwende” ein Wahlkampfmanöver war, bedurfte laut Gloser nicht der Bestätigung durch den Bundeswirtschaftsminister.

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(5:11 Min.)

19. März 2011

FreitagsGloser: Kritik an Westerwelle, Kopfschütteln über Söder

gloser_pressebild_2009
Günter Gloser kritisiert Außenminister Guido Westerwelle scharf für die Enthaltung Deutschlands im UN-Sicherheitsrat. Er vermutet hinter der umstrittenen Entscheidung, die zu einer Isolation Deutschlands in Nato und EU geführt hat, eher innenpolitisches Kalkül als verantwortliche Außenpolitik.

Auch beim Thema Atomlaufzeiten versteht Gloser die Regierung nicht. Zwar begrüßt er die Entscheidung, jetzt über die Sicherheit der Kernkraft nachzudenken. Aber wieso wurden dann Sozialdemokraten im letzten Herbst noch von eben dieser Regierung als Utopisten beschimpft, als sie genau das gefordert haben, was die Regierung jetzt plötzlich doch tun will?

Ein besonders eklatanter Fall von Wendehälsigkeit findet sich in der fränkischen Heimat von Günter Gloser: Von dort stammt der bayerische CSU-Umweltminister Markus Söder. Nach ihm gefragt, muss der sonst so besonnene SPD-Abgeordnete zum Mittel der Ironie greifen…

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10. März 2011

FreitagsGloser: Auch Algerien, Marokko und Mauretanien nicht vergessen!

Abgelegt unter: Allgemein, Außenpolitik, Europa

gloser_pressebild_2009Als Vorsitzender der deutsch-maghrebinischen Parlamentariergruppe hat Günter Gloser nicht nur mit Libyen und Tunesien zu tun, sondern auch mit anderen Ländern der Region, die viel weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Gerade kommt er von einer Reise aus Nordafrika zurück und berichtet, ob auch dort bald mit ähnlichen Umstürzen zu rechnen ist.

Vom Sondergipfel der Europäischen Union am Freitag dieser Woche erwartet sich Günter Gloser zwar keine langfristige Strategie. Doch er nennt konkrete Punkte zumindest für einen mittelfristigen Plan der EU, wie man mit der Region umgehen will…

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(5:42 Min.)

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© Günter Gloser - Staatsminister für Europa, 2011