Zum heutige Amoklauf in Ansbach erklärt der Staatsminister im Auswärtigen Amt Günter Gloser MdB:
„Mit Bestürzung habe ich die Nachricht über die Ereignisse am Gymnasium Carolinum erfahren. Es ist schrecklich, dass wieder ein junger Mensch an einer Schule meinte, sich in der entsetzlichen Form eines Amoklaufs zur Geltung bringen zu müssen und mörderischem Hass freien Lauf ließ.
Mein Mitgefühl gehört den Verletzten. Ich wünsche Ihnen von Herzen rasche Genesung und völlige Wiederherstellung.
Ich danke der Polizei und den Hilfskräften für ihr offensichtlich rasches und kluges Handeln.
Ich hoffe, dass kein Politiker jetzt der Versuchung erliegt, dieses schreckliche Ereignis wenige Tage vor der Bundestagswahl mit voreiligen Forderungen oder allbekannten Argumenten instrumentalisieren zu wollen.“
Günter Gloser berichtet über seine Gespräche beim Fastenbrechen mit der islamischen Gemeinde in Nürnberg. Außerdem kommentiert er den schwarz-gelben Dauerstreit in der bayerischen Landesregierung, die Kritik an Deutschland nach den Luftangriffen auf Tanklastwagen in Afghanistan und die öffentliche Reaktion auf den Wahlkampf-Spot “Für eine Handvoll Stimmen“.
Im Bundestag ging es am Mittwoch hoch her: Die CSU stimmte im Europaausschuss mit der Linken. Günter Gloser war als Staatsminister für Europa dabei und schildert seine Eindrücke. Außerdem wundert er sich über das “Modell” schwarz/gelb, das schon in Bayern nicht funktioniert, aber trotzdem auf den Bund übertragen werden soll. Und er erzählt von seinen Gesprächen beim Straßenwahlkampf und seinem neuen Filmprojekt “Für eine Handvoll Stimmen“…
In dieser Woche berichtet Günter Gloser in seinem Wochenrückblick vom Französischen Nationalfeiertag in Paris, wo er gemeinsam mit Bundespräsident Köhler auch Präsident Sarkozy sprechen konnte. Außerdem hat er sich über die Haltung der CSU geärgert, die die Bundesregierung in der Europapolitik am liebsten an der kurzen Leine sehen möchte. Erfreulicher dagegen das Projekt “desertec”, mit dem schon in wenigen Jahren Strom aus der Wüste gewonnen werden soll.
Wieder eine spannende Woche. Günter Gloser erhielt den Bayerischen Verdienstorden (wie fühlt er sich wohl dabei?), die CSU fordert mehr Europa-Kontrolle durch den Bundestag, Agrarsubventionen in Bayern, Diskussionen mit Studierenden in Frankfurt/Oder, Strom aus der Wüste und ein Integrationsprojekt im Wahlkreis in Nürnberg. Alle dies auch diese Woche zusammengefasst in einem kurzen “FreitagsGloser”.
Der Löwenanteil des EU Haushalts wird in Form von Agrarsubventionen ausgegeben. Die EU-Mitgliedsländer haben nun einhellig beschlossen, dass die Empfänger dieser Subventionen nicht mehr länger geheimgehalten werden dürfen. Alle Länder sind verpflichtet, im Internet zu veröffentlichen, wer wie viel kriegt. Aber Bayern wehrt sich noch immer. Günter Gloser erklärt, warum auch die CSU dem EU-Recht folgen muss und warum man den Agrarhaushalt nicht einfach zusammenkürzen kann.
Auch nach der Insolvenz des Arcandor-Konzerns schließt Günter Gloser Staatshilfen für Karstadt und Quelle nicht aus. Er verteidigt die Politik der SPD, große Unternehmen in schwierigen Zeiten auch mit Staatsgeld zu unterstützen, wenn so viele Arbeitsplätze davon abhängen wie bei Arcandor oder Opel.