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Sommerakademie ging in die 2. Runde
24 Nürnberger Schülerinnen und Schüler haben meine Einladung angenommen und die ersten Tage ihrer Sommerferien mal ganz anders verbracht: als Teilnehmer/innen meiner 2. Sommerakademie „Europa macht Schule!“.
Die Teilnehmer der Sommerakademie 2007
Drei Tage lang drehte sich alles um Europa und seine erfolgreiche Einigung. Natürlich habe ich es tunlichst vermieden, die Schüler/innen frontal über Europa unterrichten bzw. trockene EU-Theorie verbreiten zu wollen. Nein, wie schon im letzten Jahr haben meine Mitarbeiter/innen und ich uns größte Mühe gegeben, einen interessanten und abwechslungsreichen Mix aus Theorie und Praxis zusammenzustellen und die Schüler/innen selbst aktiv werden zu lassen.
Rege Diskussionen im Garten der Galerie Röver, dem Veranstaltungsort.
Und so erarbeiteten sich die Jugendlichen ihr Europa-Wissen selbst, zum Beispiel in
Diskussionsrunden, Workshops oder Fach-Gesprächen. Die Themenpalette reichte von der Geschichte der EU über ihre Institutionen bis hin zu Herausforderungen der Zukunft wie Klimawandel oder Globalisierung. Dabei sollten die Themen von unterschiedlicher Warte aus beleuchtet werden und so diskutierten die Jugendlichen z.B. mit Kerstin Dornbach, Wirtschaftsredakteurin des Bayerischen Fernsehens oder dem Betriebswirt Fabrizio Fabrizi, bei der Nürnberger Versicherungsgruppe zuständig für das Auslandsgeschäft. Auch ich stellte mich gerne den vielen Fragen der Jugendlichen und war einmal mehr erstaunt wie erfreut über das hohe Maß an Interesse und Diskussionsfreude des Nachwuchses.
Ein Besuch des Europa-Büros der Stadt Nürnberg, des Studio Franken des Bayerischen Fernsehens und ein Betriebsbesuch der Nürnberger Versicherung inklusive Blick über Nürnberg vom Dach des Business Tower lockerten das Programm auf.
Besuch bei der Nürnberger Versicherung
Die Frage, ob es 2008 eine Neuauflage der Akademie geben soll, wurde von den Teilnehmer/innen einhellig und lauthals bejaht. Sie bekundeten, viel mitgenommen zu haben - nicht zuletzt ein signiertes Zertifikat. Auch für mich als Europapolitiker ist die Zusammenarbeit mit Jugendlichen sehr bereichernd: Ihre Europabegeisterung ist kritisch, aber ansteckend!
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