Günter Gloser MdB - Staatsminister für Europa

Mein Buchtipp
Mein Buchtipp

Hier stelle ich Ihnen in loser Folge einige meiner Lieblingsbücher vor. Denn ich lese leidenschaftlich gerne. Leider bleibt dazu viel zu wenig Zeit. Um diesen Mangel zu kompensieren kommt es schon mal vor, dass ich mehrere Bücher parallel lese…

Jetzt erscheinen sie wieder die wunderbaren Vorschläge für die Ferienlektüre. Zugegeben, die Ferienzeit reicht nicht dafür aus…

 
So schmeckt’s
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Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße

Noch ein Geburtstag im Jahr 2010: Die Romantische Straße besteht seit 60 Jahren. Sie führt von Würzburg bis nach Füssen. Eine Teilstrecke liegt auch in meinem Betreuungswahlkreis Ansbach. Rothenburg ob der Tauber, Feuchtwangen und Dinkelsbühl liegen im Mittelfränkischen Abschnitt der Straße.

Wer all die Sehenswürdigkeiten besichtigt hat, durch malerische Innenstädte gewandert ist, steuert gern ein Gasthaus an, um die regionale Küche zu genießen. Wer aber nicht die Zeit findet, die kulinarische Vielfalt zu genießen, der kann auf das Buch „So schmeckt’s - Rezepte der Landfrauen entlang der Romantischen Straße“ zurückgreifen und zu Hause die Rezepte ausprobieren. Bei der Lektüre läuft einem das Wasser im Munde zusammen! Und ich gebe es offen zu: die Mehlspeisen haben es mir besonders angetan!

Das Buch ist im Deutschen Landwirtschaftsverlag erschienen und kann über die Webseite www.dlv.de für 6 Euro zzgl. 3,95 Versandkosten bezogen werden.

 
Josh Bazell: Schneller als der Tod
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Josh Bazell ist der Shooting-Star unter den neuen Krimi-Autoren. Geschossen wird reichlich. "Schneller als der Tod" ist kein Buch für zart-besaitete Seelen, unabhängig davon, ob die Hauptperson als Mafiakiller oder später als Arzt handelt. Übrigens: die zahlreichen Fußnoten führen in das Medizinstudium ein.

Was die eine oder der andere vielleicht schon an einem Hähnchenbein erlebt hat, beschreibt Bezell am Bein seines Protagonisten -- am Schluss!

Dhv der Hörverlag

 
Fritz J. Raddatz: Nizza, mon amour
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"Nizza, mon amour" heißt der schmale Band. Fritz J. Raddatz hat ihn geschrieben. -- Nein, es ist eine wunderbare Liebeserklärung. -- Am liebsten wollte ich sofort nach Nizza aufbrechen. Gründe hatte ich genug, ist doch Nizza seit 48 Jahren Partnerstadt von Nürnberg.

Raddatz beschreibt die Geschichte der Stadt, blendet die Region mit ein, wirft einen Blick auf den Zufluchtsort vieler deutsche Schriftsteller während der Nazizeit, blickt hinter die Kulissen -- und gibt den einen oder anderen Restauranttipp.

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Fabrizio Gatti, Bilal. Als Illegaler auf dem Weg nach Europa.
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Die Szene ist mir noch gut in Erinnerung. Eine Migrationskonferenz EU-Afrika fand in der libyschen Hauptstadt Tripolis statt. Am späten Nachmittag wurde die Sitzung plötzlich unterbrochen, alle Teilnehmer wurden in das Camp das libyschen Staatschefs Gaddafi gebracht, um dann nach einer Stunde Wartezeit eine, um es etwas vorsichtig auszudrücken, wirre Rede über Migrationsprobleme zu hören. Es schmerzte, wenn er unter anderem davon sprach, "die Europäer seien doch selbst schuld, wenn sie diese Menschen aufnähmen. Sie taugten doch nichts."

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