Günter Gloser MdB - Staatsminister für Europa

Parlament
07. Dezember 2007
Neue Christlich-Muslimische Friedensinitiative

Auftaktveranstaltung am 19.2.2008 in Berlin

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Weltweit, aber auch in Deutschland und Europa nehmen die Spannungen zwischen islamischen Ländern bzw. Muslimen und der westlichen Welt zu. Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative möchte helfen, diese Spannungen abzubauen, Brücken zu schlagen und die Verständigung zu fördern. Ihr Motto lautet: Integration gemeinsam schaffen. Für den 19. Februar 2008 ist eine Auftaktveranstaltung in Berlin geplant. 

Die Mitglieder des Vereins Christlich-Muslimische Friedensinitiative werden vertreten durch den Vorstand:

  • Ruprecht Polenz MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages
  • Rafet Öztürk, Abteilungsleiter Interreligiöser Dialog der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB)
  • Dr. Stephan Articus, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städtetages
  • Murat Aslanoglou, muslimischer Vorsitzender des Koordinierungsrates der Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges in Deutschland (KCID)

Ziel und Zweck der Christlich-Muslimische Friedensinitiative gehen aus der Präambel der Vereinssatzung hervor:

„Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative ist ein Zeichen der Bereitschaft und ein Bekenntnis zum friedlichen Zusammenleben in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist eine gesellschaftliche Initiative, die allen Menschen ein Forum bietet, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Ziel ist, eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und Verständnisses in unserer Gesellschaft zu schaffen.

Dieser Dialog findet auf der Basis des Grundgesetzes statt, dem sich alle Beteiligten uneingeschränkt verpflichten. Das Grundgesetz bietet für Christen wie Muslime in Deutschland den geeigneten Rahmen zur Ausübung ihrer Religion und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Träger der örtlichen Veranstaltungen der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative sind private und öffentliche, religiöse und nichtreligiöse Einrichtungen, Initiativen und Organisationen wie z.B. Dialogvereinigungen, Kirchen- und Moscheegemeinden sowie Städte und Gemeinden, Unternehmen der Wirtschaft und Institutionen des öffentlichen Lebens.“

Zahlreiche Prominente des öffentlichen Lebens unterstützen diese Initiative. Dazu gehören Oberbürgermeister großer deutscher Städte wie Christian Ude (München) und Fritz Schramma (Köln), ebenso wie Marieluise Beck MdB, der Publizist Navid Kermani, der Fußballspieler Halil Altintop (FC Schalke 04) und der Intendant des ZDF, Markus Schächter.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.cm-fi.de  

 

 

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