Parlament
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19. Januar 2009 |
CSU setzt mit Frau Hohlmeier ein schlechtes Zeichen für Europapolitik |
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Zur Aufstellung der CSU-Kandidaten für die Europawahl erklärt Staatsminister Günter Gloser MdB:
„Die CSU hat mit dem Verfahren zur Aufstellung Ihrer Liste für die Europawahl ein denkbar schlechtes Zeichen gesetzt.
Erstens wurde die einzige Sozialpolitikerin der CSU in Europa, Frau Dr. Stauner, zugunsten von Frau Hohlmeier auf einen aussichtslosen Platz abgeschoben. Zweitens ist es bezeichnend, dass der CSU-Vorsitzende nicht einmal seinem Stellvertreter Ingo Friedrich beigesprungen ist, sondern ihn bewusst fallen ließ. Und drittens lassen sich die Franken in der CSU, auch was die Nominierung von Frau Hohlmeier für
Oberfranken angeht, wirklich alles gefallen.
Das alles beweist nicht nur den niedrigen Stellenwert der Europapolitik bei der Union, sondern auch, wie innerhalb der CSU nach wie vor gemauschelt wird. Es ist kein Wunder, dass selbst eine Mehrheit der CSU-Wähler die CSU „verfilzt“ findet, wie die CSU-Landtagsfraktion selbst hat feststellen lassen. Nur hat der Begriff von Filz jetzt eine neue Wendung bekommen. Man nennt es jetzt „Aussöhnung mit der Familie Strauß“!
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