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| 25. Februar 2009 | Freiwilligendienst im Ausland für Jugendliche |
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Die Möglichkeiten für Junge Deutsche, einen Freiwilligendienst im Ausland abzuleisten, werden immer besser. Günter Gloser stellt zwei Möglichkeiten vor, die erst seit kurzer Zeit bestehen: kulturweit - Der Freiwilligendienst des Auswärtigen AmtsDas Auswärtige Amt startet ab 2009 den internationalen kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit« für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren. Er wird von der Deutschen UNESCO-Kommission als Träger durchgeführt. Die Einsatzdauer beträgt 6 oder 12 Monate. Der Auslandseinsatz wird im Rahmen eines Vor- und Nachbereitungsseminars pädagogisch begleitet. Durch die jeweilige Einsatzstelle wird eine individuelle fachliche Anleitung und Betreuung während des Auslandseinsatzes gewährleistet. Dieser Freiwilligendienst basiert auf dem "Freiwilligen Sozialen Jahr" im Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes (JFDG). Für die Freiwilligen werden Versicherungen abgeschlossen und Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Der Freiwilligendienst kann außerdem als Zivildienstersatz anerkannt werden, wenn der Freiwillige nach Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer den freiwilligen Dienst (mindestens 12 zusammenhängende Monate) vor Vollendung des 23. Lebensjahres antritt. weltwärts - Der neue Entwicklungspolitische FreiwilligendienstMit weltwärts können junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten. Sie werden durch die Entsendeorganisationen intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet und während der gesamten Zeit ihres Freiwillgendiestes begleitet. Die Arbeitsfelder der Freiwilligen umfassen das gesamte Themenspektrum der aktuellen Entwicklungszusammenarbeit. "Lernen durch tatkräftiges Helfen" ist das Motto von "weltwärts". Der Dienst soll das Engagement für die Eine Welt nachhaltig fördern und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen einen interkulturellen Austausch in Entwicklungsländern ermöglicht. Durch die Arbeit mit den Projektpartnern vor Ort in den Entwicklungsländern sollen die Freiwilligen unter anderem lernen, globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Den Projektpartnern soll der Einsatz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zugute kommen. |
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