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| 23. September 2009 | Günter Gloser begrüßt bundesweite Auffanglösung für Quelle-Mitarbeiter |
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Gewerkschaft ver.di haben mitgeteilt, dass nun eine Transfergesellschaft bundesweit alle freigestellten Quellemitarbeiter aufnehmen kann. In dieser Gesellschaft bleiben sie für weitere sechs Monate angestellt und werden qualifiziert. Dazu erklärt der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Günter Gloser: ![]() Hier freuen sich Martin Burkert und Günter Gloser über den starken Auftritt ihres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. Trotz Wahlkampf setzten sich beide aber auch noch für die schlimm betroffenen Mitarbeiter von Quelle ein: Bei einem Gespräch mit dem Insolvenzverwalter, der Gewerkschaft, dem Betriebsrat und Bundesminister Olaf Scholz loteten sie Möglichkeiten der Finanzierung einer Auffanggesellschaft für die freigesetzten Quelle-Mitarbeiter aus. Einige Tage später kam die Nachricht: Die Finanzierung steht, der schlimme Arbeitsplatzverlust kann zumindest für sechs Monate abgefedert werden. "Es ist gut für die Quelle-Mitarbeiter und deren Familien, dass jetzt diese Lösung gefunden wurde. Ich habe mich in Gesprächen mit dem BMAS und den Gewerkschaften intensiv für eine solche bundesweite Lösung eingesetzt. Aber als wir am Freitag mit Bundesarbeitsminister Olaf Scholz bei Quelle darüber gesprochen haben, war ein Erfolg in dieser Sache noch nicht absehbar. Es drohten Zwischenlösungen, die nur für einen Teil der Mitarbeiter ausgereicht hätten. Das hätte zu einer unerträglichen Zwei-Klassen-Gesellschaft unter den Betroffenen geführt. Diese Lösung federt auch die Auswirkungen für den Raum Nürnberg erstmal ab. Trotzdem werden am Ende natürlich Arbeitsplätze verloren gehen. Aber wir hoffen, dass möglichst viele Quelle-Mitarbeiter bis dahin an anderer Stelle Arbeit finden. Jetzt sind auch alle Nürnberger Unternehmen gefordert, Solidarität zu zeigen und den unverschuldet freigesetzten Mitarbeitern von Quelle eine neue Chance zu geben." |
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