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| 22. Januar 2010 | Nürnberg muss in den "nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" aufgenommen werden! |
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Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Günter Gloser hat kein Verständnis dafür, dass der Standort Nürnberg nicht in den "nationalen Entwicklungsplan Mobilität" aufgenommen wurde und der mittelfränkischen Industrieregion dadurch womöglich erhebliche Fördermittel des Bundes entgehen werden. "Nürnberg hat auf diesem Sektor eine enorme Standortkompetenz. Man denke an Siemens, FCI, MAN, Leoni, Semicron und andere", betont Gloser, "und natürlich vor allem an das Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen, das auf diesem Feld anerkannte Pionierarbeit leistet!" Gloser findet es auch befremdlich, dass der Bund offensichtlich die Initiativen des Freistaats Bayern nicht unterstützt, der den "Energie-Campus Nürnberg" fördern will und in der Region durch die Errichtung eines neuen Technologiezentrums zur Herstellung elektrischer Antriebe die wirtschaftliche Entwicklung voranbringen will. Gloser fordert, dass Bund und Land hier im Interesse der Stadt und Region zusammenarbeiten. "Der Bund darf die von der Quelle-Schließung schwer getroffene Region nicht hängen lassen", meint Gloser. "Auch wenn es sich hier um eine andere Branche handelt: Nürnberg kann jeden neuen Arbeitsplatz dringend gebrauchen und muss bei den Bemühungen um die Entwicklung moderner, zukunftsfähiger Technologien unterstützt werden." Oberbürgermeister Ulrich Maly hat diese Sachverhalte gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium bereits dargelegt und nachdrücklich um eine Berücksichtigung Nürnbergs im Entwicklungsplan des Bundes ersucht. In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sich hat Gloser ebenfalls für die Berücksichtigung Nürnbergs eingesetzt. Der Bundestagsabgeordnete hält es für dringend notwendig, dass die Entscheidung der Bundesregierung korrigiert wird, bzw. dass bei der Umsetzung des Planes nachgebessert wird und der hervorragend geeignete Standort Nürnberg einbezogen wird. |
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