Buchtipps
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Bettina Marx, "Gaza: Berichte aus einem Land ohne Hoffnung" |
![]() „Nahost: Frieden in zwei Jahren“ lautete vor kurzem die Überschrift zu einem Artikel über die Initiative des Nahost-Quartett. Das wäre im Interesse der Menschen nur zu wünschen. Seit einem Jahrzehnt dümpeln die Nahost-Friedensgespräche ohne Aussicht auf Erfolg dahin. Zum Leidwesen insbesondere auch der Palästinenser in Gaza-Streifen. Bettina Marx beschreibt die Situation der dort Lebenden eindringlich. Das Buch ist bereits 2008 abgeschlossen worden, so dass die jüngsten gewaltsamen Konflikte zwischen Israelis und Hamas keine Berücksichtigung mehr finden konnten. Die Lebenssituation in Gaza war aber auch vor dem Ausbruch dieses Konflikts Ende 2008 schon erbärmlich. Nach den Zerstörungen hat sie sich noch einmal verschlechtert. Bettina Marx nimmt Partei für die Menschen in Gaza, nicht für die Hamas. Ich kann nicht jede Bewertung gegenüber Israel teilen, doch im Kern stimm ich ihr- insbesondere aus heutiger Sicht – zu, dass seitens der israelischen Verantwortlichen ein Verstoß gegen die Menschenrechte stattfindet. Ja, ich trete ein für das Schutzbedürfnis des israelischen Volkes, aber es gibt doch auch eine Mitverantwortung für die Menschen im Gaza, für die Palästinenser insgesamt. Bettina Marx‘ Buch beschreibt dies eindrucksvoll. Insofern ist nur zu wünschen, dass alle Beteiligten endlich zu einem Ergebnis kommen. |
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