Parlament
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| 14. Mai 2010 | Eröffnung der Sonderausstellung "Kaffee - von Arabien in die Welt" |
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Als Berichterstatter für den Nahen Osten im Bundestag hat Günter Gloser diesen Termin besonders gerne wahrgenommen. Im Hersbrucker Hirtenmuseum wurde die Sonderausstellung "Kaffee - von Arabien in die Welt" eröffnet - und natürlich war Günter Gloser als Freund der arabischen Welt mit dabei. Hier das kurze Grußwort, das er auf Bitten der Veranstalter zu diesem Anlass gesprochen hat: ![]() Meine sehr verehrten Damen und Herren, das Arabische Museum Nürnberg e.V. bleibt dem Thema treu. Handelte die erste Ausstellung über die Ursprünge der Medizin aus Arabien, so geht es dieses Mal um ein „Heilmittel“, wie einige sagen würden: um den Kaffee aus Arabien und dessen Weg in die Welt. Einst in Äthiopien und im Jemen angebaut, exportiert aus der Hafenstadt Mokha im Jemen in die Welt. Aber was ist nicht alles geschehen seit dem Export der Kaffeebohne! Vielleicht dachte ein Händler-möglicherweise ein Osmane – an Coffee-to-go-. Und welchen Veränderungen die Kaffeebohne ausgesetzt ist.
Und wer kennt sie nicht, die unzähligen Kaffeestationen, von Kaffeehäusern will ich nicht sprechen. Vereinzelt gibt sie es noch. Gelegentlich schaue ich etwas verklärt zurück. Ich erinnere mich an gemütliche, plüschige Kaffeehäuser. Natürlich auch Kaffeeersatzsorten, das ist die andere Seite. Die Zubereitung erfolgt in computergesteuerten Vollautomaten. Für 2500 Euro kann man das Wunderwerk für heimische Kaffeerunden erwerben. Welch ein Unterschied zu den Zeremonien vergangener Jahre/Jahrhunderte. Die Ausstellung zeigt diesen Weg der Kaffeebohne auf. Ich wünsche der Ausstellung viele Besucher! |
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