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| 18. November 2010 | „Fixerstuben“ auch in Nürnberg? Kontrolle kann Leben retten! |
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Zwei Phänomene prägen derzeit eine mehr als schwierige Debatte, über deren innere Zusammenhänge gestritten werden darf:
„Sucht ist aber eine Krankheit, die nicht von heute auf morgen überwunden werden kann. Damit möglichst wenige sterben und möglichst viele den Ausstieg schaffen, müssen wir ihnen Hilfen anbieten - unter bestmöglichen Bedingungen. Dazu gehört meines Erachtens auch die Einrichtung von Drogenkonsumentenräumen, die ich befürworte, weil die Kontrollierbarkeit der Drogenkonsumenten deren Leben retten kann. Dies erscheint mir angesichts der dramatischen Zunahme der Drogentoten in unserer Stadt als oberste Maxime angezeigt“, so Günter Gloser. Bereits im Jahr 2000 schufen Bundesrat und Bundestag die rechtlichen Grundlagen hierfür. Ziele dieser Einrichtungen sind die Akuthilfe bei einer lebensgefährlichen Überdosis, Vermeidung von Infektionskrankheiten durch unhygienische Bedingungen beim Konsum der Drogen sowie die Möglichkeit, durch „akzeptanzorientierte Drogenhilfe“ Schwerstabhängige an weiterführende Hilfsangebote zu vermitteln. Derzeit existieren sog. Fixerstuben in Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und im Saarland. Während der Nürnberger Stadtrat sich mehrheitlich, aber ohne die Stimmen der CSU für eine Einrichtung in Nürnberg ausspricht, verweigert sich die CSU im Land kategorisch und verhindert diese so. |
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