Buchtipps
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| 06. Dezember 2010 | Richard Price: "Cash" |
![]() Ein Roman von 528 Seiten. Oder besser ein literarisches Kammerspiel. Es geht um den Tod des Barkeepers Ike Marcus, der auf dem Heimweg erschossen wird. - "Nur ein Toter", wird sich manch einer fragen, und das bei dem Umfang des Buches? Richtig, bei anderen Kriminalfällen geht es unter fünf Toten nicht ab. Dass angesichts der üblichen skandinavischen Kriminalromane noch andere Fälle mit weniger Leichen existieren, geht ja manchmal fast unter (Gut, es ist ja nur Fiktion!) "Cash" von Richard Price ist ein besonderes Buch. Man kann es sowohl als Krimi als auch als kritischen Gesellschaftsroman bezeichnen. Als Leser werde ich mitgenommen beim Eintauchen in den Alltag des Mikrokosmos New Yorks, wo verschiedenste Kulturen und Schichten nebeneinander existieren. Price beleuchtet die Realität des Zusammenlebens in einer modernen Großstadt und die Konflikte, welche dabei entstehen können. Oder wie es im Klappentext heißt: "Cash" ist ein Röntgenblick auf die Lower East Side. Erschienen im S. Fischer Verlag, Frankfurt 2010, Gebunden, 528 Seiten, 19,95 EUR |
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