Buchtipps
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| 20. Dezember 2010 | Buchtipps von meiner Iranreise |
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Für die Reise Mitte Oktober in den Iran konnte ich mich auf zwei Bücher stützen, welche mir halfen, den Iran und seine Gesellschaft besser zu verstehen. Zum einen las ich „Hinter den Schleiern Irans- Einblicke in ein verborgenes Land“ von Christiane Hoffman, zum anderen das von Werner van Gent und Antonia Bertschinger verfasste „Iran ist anders. Hinter den Kulissen des Gottesstaates.“ Die Wahrnehmung des Irans in Europa ist hauptsächlich durch die Berichterstattung über Präsident Ahmadinedschad und das Nuklearprogramm geprägt. Dazwischen sind Berichte über ein Steinigungsurteil oder die Inhaftierung zweier deutscher Journalisten zu lesen. In Erinnerung bleiben auch die Proteste vieler junger Iraner während und nach den Wahlen. Tiefer dringen wir in die Tagesaktualität nicht vor, erinnern uns kaum der bewegten Geschichte des Iran, der Fehler des Westens. Dabei ist es gerade wichtig zu ergründen, wie leben die Menschen, wie gehen sie mit Restriktionen um, welche Rolle spielen die Religionsführer, was sind die Beweggründe für die kompromisslose Haltung des Irans im Nuklearkonflikt? Viele Fragen, auf welche man in beiden Büchern eine Antwort erhält. Deshalb geben sie wichtige Blicke hinter die Kulissen des Irans. Und weil eben die Welt selten nur schwarz oder weiß ist, muss auch die Möglichkeit für Gespräche genutzt werden, wie es die Mitglieder des Unterausschusses „Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“ des Deutschen Bundestags getan haben. |
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